„An Pfingsten durchs Jahr“ lautete das Motto anlässlich des 30. Jubiläums des Pfingstzeltlagers. Natürlich wurde das dieses nicht ohne weitere Hintergedanken gewählt. Ein Wochenende zum Feiern war uns schlicht weg zu wenig und daher kam die Idee an Pfingsten einmal durchs gesamte Jahr zu “reisen“.

 

Los gings am Freitag Nachmittag mit 42 Kindern und 28 Gruppenleitern mit einer Silvesterparty ins neue Jahr! Gut gelaunt und bei bestem Wetter machten wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg nach Erle zum Zeltplatz. Dort angekommen, ging es ins Rennen um das beste Zelt. Nach einem kleinem Kampf konnten aber schnell alle Zelte eingerichtet werden und wir konnten uns beim ersten gemeinsamen Abendessen stärken. Dann folgte auch schon unsere erste Einheit. Die diesjährigen Kennlernspiele standen unter dem Motto Karneval und passend dazu haben sich die Leiter in die buntesten Kostüme geschmissen. Anschließend ließen wir den ersten Tag mit einem leckeren Stockbrot am Lagerfeuer ausklingen.

In den Samstag sind wir dann mit einem ausgewogenen Frühstück gestartet. Alles blieb ruhig bis auf einmal das Gerücht herumging, dass der Osterhase gesehen wurde :o?! Das ließen wir 

uns nicht zweimal sagen und starteten in unsere nächste Einheit. Passend zu Ostern gingen wir während der Fahrrradralley den Hinweisen nach und machten uns auf die Suche nach dem berühmt berüchtigten Osterhasen. So viel sei verraten, an der einen oder anderen Station war wohl angeblich ein Häschen anzutreffen, aber alles weitere bleibt wohl nur ein Gerücht. Nachdem alle Gruppen nach und nach  wieder am Zeltplatz eintrudelt waren, konnten wir uns das Mittagessen schmecken lassen. Wieder startklar ging es dann weiter mit den Workshops. Passend zum Jahresmotto gab es eine bunt gemischte Auswahl von Weihnachtsbaum 

schmücken, über Lagersicherung zu Blumentöpfe bemalen und Vogel bauen. Die Stimmung sprach dafür, dass für jeden etwas dabei war und zudem konnte in diesem Jahr jedes Kind sogar zwei Workshops besuchen! Am Abend wurde dann der Grill angeschmissen, eine lange Tafel im Freien gedeckt und gemeinsam gegessen. Dann folgte ein weiteres Highlight des diesjährigen Zeltlagers. Die Kinder stellten sich zum Umzug auf und die Kapelle „Marching Minis“ stimmte den ersten Marsch an! Es war Zeit für das

Schützenfest. Aus dem nichts wurde eine Kirmis mit vielen Spielständen und den bekannten „Fressbuden“ aus dem Boden gestampft und anschließend noch mit dem Vogelwerfen gekrönt. Der letzte Flügel wurde von Jens Elvermann runtergeholt und er nahm Jana Mast zu seiner Königin, mit dem Ehrengefolge Carolyn und Lea sowie Tamino und Bent. Nach der anschließenden Parade ging es dann ins Zelt und der Thron wurde ausgiebig gefeiert. So schnell war auch schon der zweite Tag des Zeltlager vorbei.

 

Während das Wetter immer besser wurde, konnten wir entspannt mit einem Gammelfrühstück in den Sonntag starten. Zum Leid des einem oder anderen blieb es leider nicht so entspannt, da nun die WM anstand. In Teams ging es in die Spiele, die um einige andere Wettkämpfe erweitert wurden. Mit von der Partie waren sogar zwei Leiterteams! Nach spannenden Wettkämpfen kam das leckere Mittagessen

natürlich sehr recht. Wieder voller Energie konnten wir zum Nachmittag hin Pastor Zahn und die Familie Honvehlmann zum Gottesdienst begrüßen, der in einem Zeltlager der Messdiener natürlich nicht fehlen darf! An dieser Stelle nochmal ein Danke an Pastor Zahn, auch für das Eis zur Abkühlung.  Da das Programm sehr straff war, ging es direkt weiter mit der nächsten Einheit. Hendrik feiert Geburtstag und ausgerechnet da wurde das Geschenk gestohlen, also hieß es für die Kinder den Fall so schnell wie möglich aufzuklären. Nach dem Abendessen stand dann schon die letzte gemeinsame Einheit an: Zapping. Fernseher gucken zum Mitmachen war die Devise. Abschließend gab es noch den großen Jahresrückblick mit 

Galileo Big Pictures. Danach wurde es gruselig. Alle die sich trauten, konnten mit zur Halloween-Nachtwanderung. Dabei wurde getestet, wie stark ihre Nerven wirklich sind. Zu schnell ging auch der Sonntag um. Abends genossen wir noch ein letztes Mal unser Lagerfeuer und das knusprige Stockbrot. Ganz ungestört blieben wir allerdings nicht, denn es schien sich herumgesprochen zu haben, dass die Rhader Messdiener in Erle zelten. Somit mussten wir, so wie auch schon in den vorherigen Nächten, Jagd auf eine Menge Zeltflachleger mache.

Etwas müde und traurig, dass das Pfingstzeltlager schon wieder fast vorbei ist, trafen wir uns zum letzten gemeinsamen Frühstück. Bevor es dann hieß zurück in die Heimat, bauten die Kinder zusammen mit den Leitern noch die Zelte ab. Anschließend wurden die Sachen eingeladen und die Fahrräder gesattelt. In Rhade erwarteten die Eltern bereits ihre Kinder, die ihnen nun schon ein Jahr voraus waren?

 

An dieser Stelle ein großes Dankeschön der Gruppenleiter an alle Kinder, die mitgefahren sind. Es war ein super gelungenes Wochenende und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Danke auch an den Landwirt Ludger Honvehlmann, sowie allen Freiwilligen, die uns unterstützt haben!

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